Archiv der Kategorie: Wohnen

Wiggies kandidieren für den Seniorenrat

„Mit Rat und Tat die Stadt verändern!

Das ist das Motto von Marlene Utke, die bis vor kurzem als Vorstandssprecherin die Entwicklung unseres Vereins und das Thema „Leben in Gemeinschaft – Wohnen auf der Ulmer Höh´“ maßgeblich mitbestimmt hat. Sie ist bereits seit zehn Jahren im Seniorenrat für den Stadtbezirk 1 (Altstadt, Carlstadt, Stadtmitte, Derendorf, Golzheim, Pempelfort) aktiv. Marlene möchte ihr umfangreiches und erfolgreiches ehrenamtliches Engagement um noch einmal fünf Jahre weiterführen, um weiterhin für die älteren Menschen erfahrene Ansprechpartnerin zu bleiben und an den von ihr begonnen Projekten weiterzuarbeiten.

Neben dem Thema „Wohnen im Alter“ setzt sich Marlene besonders für die „Barrierefreiheit im Alltag“ ein. Beispielsweise engagiert sie sich als Sprecherin des Arbeitskreises „Gesundheit und Pflege“ neben vielen anderen Themen besonders für die Belange der schwerhörigen Bürgerinnen und Bürger. Unter dem Motto „Wir leihen Ihnen ein Ohr“ hat sie zusammen mit dem Gesundheits­amt den Fachtag Schwerhörigkeit“ organisiert. Dort wurden konkrete Maßnahmen vorgestellt, die jetzt für die über 60.000 davon betroffenen Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger umgesetzt werden sollen.

Marlene hat für die Anliegen der Menschen in immer ein offenes Ohr und bringt diese Themen regelmäßig in die Sitzungen der Bezirksvertretung, in die Gremien des Rates und die Verwaltung.
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„Bürgerliches Engagement auf demokratischer Basis!“

ist das zentrale Anliegen für Yibanami Khumalo, die für den Seniorenrat im Stadtbezirk 6 (Lichten­broich, Mörsenbroich, Rath, Unterrath) kandidiert. Sie ist in Südafrika geboren und seit 1976 in Deutschland. Sie setzt sich als aktive Düsseldorfer Bürgerin gerne für die Menschen in ihrer Nach­barschaft und ihre Anliegen ein. Ihr großes Ziel: Unsere Lebenswirklichkeit und die Lebensqualität verbessern – praktisch, direkt und wo immer es geht.

Yibanami ist aktives Mitglied in unserem Verein und wurde Anfang des Jahres in den geschäfts­führenden Vorstand gewählt. Sie engagiert sich sehr für die Einbeziehung aller Bürger in die brennenden Themen der Stadtbezirke und die Stadtentwicklung und vor allem für bezahlbares Wohnen und für lebendige Nachbarschaften von Jung und Alt.

Ein Schwerpunkt dabei ist gesundes Altwerden: Wie kann Hilfe bei Behinderung, Pflege und im Haushalt vermittelt und organisiert werden, sodass die Menschen möglichst lange in ihrer Wohnung und in der Nachbarschaft aktiv sein können.
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„Daher:
Mitmachen und engagierte Menschen wählen!“

In jedem Düsseldorfer Stadtbezirk werden zwei Mitglieder in den Seniorenrat gewählt. Die Wahlen finden per Briefwahl statt in der Zeit vom 1. März bis 31. März. Die Briefwahlunterlagen wurden mittlerweile vom Amt für Wahlen und Statistik an alle Wahlberechtigten über 60 verschickt. Die Rücksendung der Stimmzettel ist portofrei.
>> Seniorenrat (Stadt Düsseldorf)
>> Seniorenräte müssen hartnäckig sein (RP 22.01.2019)
>> Seniorenrat (Wikipedia)

Wohnen ist teuer – vielleicht hilft der Wohnberechtigungsschein (WBS) zu einer bezahlbaren Wohnung

Wohnen kostet Geld – oft zu viel für den, der über geringe Einnahmen verfügt oder an einem teuren Standort wohnt. Immer mehr Menschen können sich deshalb keine bezahlbare Wohnung
auf dem angespannten Wohnungsmarkt in Düsseldorf und anderswo mehr leisten. Umso wichtiger ist es für Sie zu wissen, ob Sie Anspruch auf einen WBS haben. Nur mit einem WBS besteht nämlich die Möglichkeit in eine öffentlich geförderte und bezahlbare Wohnung zu ziehen. Die Suche nach einer bezahlbaren Wohnung, kann dann auch auf öffentlich geförderte Wohnungen ausgedehnt werden.

Eine öffentlich geförderte Wohnung darf nur der/die beziehen, der/die über einen gültigen Wohnberechtigungsschein verfügt. Dieser WBS gilt für ein Jahr und enthält Angaben über die Personenzahl und die maximale Größe der öffentlich geförderten Wohnung, die bezogen werden darf. Die Erteilung des WBS ist unter anderem abhängig von der Höhe des Einkommens. Es gelten bestimmte Einkommensgrenzen. Menschen, die aufgrund ihrer persönlichen Situation eine bezahlbare Wohnung suchen müssen, sollten deshalb klären, ob Sie einen WBS bekommen können. Sie sollten dies auch tun, wenn Sie der Auffassung sind keinen WBS zu bekommen. Man weiß ja nie.

Anträge auf Erteilung eines Wohnberechtigungsscheinen können gestellt werden beim:
Amt für Wohnungswesen
Wohnungsvermittlung
Brinckmannstraße 5
40225 Düsseldorf
Telefon 0211 899 75 00
Email: wohnungsvermittlung@duesseldorf.de

Weitere Links und Downloads:
Übersicht der Stadt Düsseldorf zum WBS
Ministerialblatt (MBl. NRW.)
Ausgabe 2018 Nr. 31 vom 18.12.2018 Seite 703 bis 738, Dynamisierung der Einkommensgrenzen

WIG-Infoabend am 27. November 2018

Wie jedes Jahr im Herbst, hat der Verein “Wohnen in Gemeinschaft – Leben auf der Ulmer Höh´ e. V.” Menschen aus Düsseldorf eingeladen, die Arbeit des Vereins kennen zu lernen und sich über das geplante Wohnprojekt zu informieren. Die meisten der zwölf  Interessierten kamen aufgrund der Gespräche beim diesjährigen “Forum für neue Wohnformen” der Stadt Düsseldorf zu dem Treffen ins Ernst-Gnoß-Haus nach Derendorf.

Unsere aktiven Mitglieder Brigitte, Heide, Karin und Linde zeigten, wie aktiv und engagiert die Menschen in der WIG sind, sowohl bei Aktivitäten innerhalb der Gruppe als auch bei Aktionen nach außen. Hauptsächlich wurde über das Wohnprojekt  und  den aktuellen Stand gesprochen. Aber auch die langjährige Geschichte der WIG und das vielfältige Engagement der Wiggies bei zahleichen Aktionen trafen auf großes Interesse bei den Anwesenden. Sie lobten wie immer die lebendige Darstellung und die gute Stimmung bei dem Treffen. Überrascht waren einige von dem langen Atem und dem Ausdauervermögen, das es braucht, bis der Einzug in das Wohnprojekt endlich vor der Tür steht.

Was folgt jetzt nach dem ersten Informationsaustausch? Wer uns noch besser kennen lernen will, den laden wir gerne zu unseren nächsten Vereinsaktivitäten ein, z. B. zum regelmäßigen WIG-Spieleabend, zur Weihnachtfeier oder zum nächsten gemeinsamen Sonntags-Brunch. Der nächste Infoabend ist für Mai 2019 vorgesehen. Kontakt für Interessierte:
Heide Höfmann-Rosenberger
Telefon:  0211 49 93 78
Mail:         hoero@t-online.de

Gesprächsforum “Neue Wohnformen” – Gemeinsam planen, bauen und wohnen am 11. November 2018

„Vernetzung der Interessierten, die in selbstgewählter Nachbarschaft, vielleicht generationsübergreifend oder als Familie mit Kindern, als alleinerziehendes Elternteil, als Single oder in einer Partnerschaft, in einem Eigentums-, Mietmodell oder als Teil einer Genossenschaft wohnen möchten. Interessierte erhalten Anregungen und es könnte sich die Möglichkeit ergeben, ein passendes Bauvorhaben zur Realisierung der eigenen Wünsche zu finden und die entsprechenden Ansprechpartner kennenzulernen.“

Das waren zusammengefasst die Hauptthemen beim diesjährigen „Forum für Interessierte, Initiativen, sowie Baugemeinschaften und Wohngruppen“, veranstaltet vom Wohnungsamt der Stadt Düsseldorf in den Räumen der VHS am Berta-von -Suttner-Platz.  An den Informationsständen kamen die zahlreichen Besucher mit den Initiatoren von Wohnprojekten und Wohngenossenschaften sowie Fachleuten rund ums Wohnen in Kontakt. Bei der parallelen Vortragsreihe konnten einzelne Aspekte im Dialog mit Fachleuten vertieft werden.

Die WIG war wieder mit einem Infostand vertreten, der im Laufe das Tages viel Zuspruch fand. Während des regen Betriebes wurden von Heiderose, Hildegard, Karin und Wanda mehr als fünfzig teils ausführliche Gespräche rund ums gemeinschaftliche Wohnen und unser Mietwohnprojekt geführt. Das Publikum war diesmal sehr gemischt, Jung und Alt, aus Düsseldorf und dem Umland, viele auf der Suche nach der für sie richtigen Wohnform. Viele Fragen, besonders von den zahlreichen Familien mit kleinen Kindern, drehten sich auch um das Wohnumfeld rund um unser Mietwohnprojekt auf der Ulmern Höh´, wie beispielsweise Verkehrsanbindung, Einkaufs- und Versorgungsmöglichkeiten oder Kitas und Schulen in der Umgebung.

Mehr als dreißig interessierte Besucher haben sich für das Ende November geplante Informationstreffen über die WIG und unser Vereinsleben registriert. Unser Dank gilt wie immer besonders den Vereinsmitgliedern, die sich aktiv an der Vorbereitung und Durchführung beteiligt haben. Und Dank auch an die Stadt Düsseldorf und die engagierten Mitarbeiter des Wohnungsamtes für die Organisation des wieder einmal gelungenen Wohnprojektetages.

Neue Wohnformen – Gemeinsam planen, bauen und wohnen

Am Sonntag, den 11. November 2018 von 11 bis 15 Uhr findet in der Volkshochschule am Hauptbahnhof, Berta-von Suttner-Platz 1,  zum wieder der Informationstag „Neue Wohnformen“ statt. Es gibt Vorträge, Infostände und reichlich Informationen zum Thema „Wohnen in Gemeinschaft“ für alle Interessierte, Initiativen, Wohn- und Baugruppen. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Aktive Gruppen und Initiativen präsentieren Ihre Ideen und Erfahrungen. Der Verein WIG e. V. wird sich wie in den vergangenen Jahren aktiv mit einem Infostand beteiligen. Dazu gibt es Vorträge zum Thema „Wohnprojekte heute und Morgen“. Weitere Informationen sind zu finden unter: www.duesseldorf.de/wohnen/aktuelles.html

Einer allein kann kein Dach tragen – Informationstag “Neue Wohnformen” am 12. November 2017

“Aktive, verlässliche Nachbarschaften, gegenseitige Unterstützung in der Hausgemeinschaft und dabei in der eigenen Wohnung leben – eine Wohnform, die für Alt und Jung, Menschen mit und ohne Behinderung, Singles, Paare und Familien geeignet ist.”

Darum ging es beim diesjährigen “Forum für Interessierte, Initiativen, sowie Baugemeinschaften und Wohngruppen”, veranstaltet vom Wohnungsamt der Stadt Düsseldorf in den Räumen der VHS am Berta-von -Suttner-Platz. Die WIG war, wie bereits in den Jahren zuvor, mit einem Infostand vertreten.

Es herrschte schon reger Betrieb im Saal als Karin und Wanda um 11.45 Uhr eintrafen. Noch während wir die beiden Pinnwände mit Plänen der Ulmer Höh und mit Stimmungsbildern unserer Versantaltungen bestückten, liefen die ersten Gespräche mit Interessenten an. Welche Formen von gemeinschaftlichem Wohnen gibt es? Was sind die Unterschiede, die Vorteile, was muß ich beachten? Wie kann ich Kontakte aufbauen und das für mich passende Wohnprojekt finden, wenn ich am gemeinschaftlichen Wohnen interessiert bin? Diese und viele andere Fragen zum gemeinschaftlichen Wohnen und natürlich zu unserem geplanten Projekt auf der Ulmer Höh beantworteten die nach und nach eintrefenden Wiggies Anita, Hildegard, Uli, Brigitte, Linde und Marlene den vielen Interessenten. Karin gab der Rheinischen Post ein umfangreiches Interview, Brigitte sprach ausführlich mit der WZ.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Der Trend zu neuen Wohnformen nimmt Fahrt auf. Viele Interessierte waren auf dem Weg, sich zunächst grundsätzlich zu orientieren und um einen ersten Überblick über die vielen unterschiedlichen Projekte zu erhalten. Die meisten sind noch auf der Suche, was sie selbst eigentlich wollen.

Die vier Stunden vergingen wie im Flug. Alle Flyer und Unterlagen, die wir sehr gezielt verteilten, waren am Ende weg. 32 Personen haben sich im Laufe des Tages auf unserer Liste für Interessierte eingetragen und zehn Interessierte haben sich spontan für den WIG-Informationsabend am 23. November 2017 zugesagt, um sich noch ausführlicher über uns, über unser geplantes Wohnprojekt und über unsere Quartiersaufgaben zu informieren.

Workshop zum Grand Central am Hauptbahnhof

Bild: Catella

Auf dem Gelände der ehemaligen Paketpost zwischen Erkrather und Kölner Straße soll unter dem Namen “Grand Central” ein neues Wohnviertel mit ca. 1000 Wohnungen entstehen. Heute stellte Klaus Franken vom schwedischen Projektentwickler Catella bei einem Workshop in den Pakethallen auf dem Gelände das Projekt vor.

Das neue Wohnquartier soll für möglichst viele Nutzer attraktiv sein. Neben frei finanzierten Miet- und Eigentumswohnungen sollen auch geförderte und preisgedämpfte Wohnungen entstehen. Es sind zwei Kitas geplant sowie gewerbliche Flächen für die Dinge des täglichen Bedarfs und die Nahversorgung der Bewohner.

Ziel des Workshops war die offene Kommunikation mit allen Beteiligten. Unter dem Motto “Modernes Leben gestalten” konnten die ca. 100 Teilnehmer ihre Ideen und Anregungen zum Entwicklungsgebiet diskutieren und direkt auf die Tischtücher notieren. Anschließend wurden die Ergebnisse zusammengefast und allen Teilnehmern präsentiert. Das Spektrum der Themen reichte von der Gestaltung des öffentlichen Raumes und der Einbindung des Quartiers in das umliegende Stadtgebiet über das Thema Mobilität bis zum Leben in den drei dort auch geplanten Hochhäusern.

Wichtig aus unserer Sicht als Wohnprojekt und vielleicht auch Vorbild für das Entwicklungsgebiet Ulmer Höh:
Der Investor setzt auf Nachhaltigkeit und auf die offene Kommunikation mit allen Beteiligten. Es soll nicht nur elitärer, sondern auch bezahlbarer Wohnraum entstehen, der sich für alle Beteiligten rechnet. wir werden sehen, wie sich das am Ende in Quadratmeterpreisen und tatsächlichen Miethöhen ausdrückt. Läuft alles nach Plan, könnten die ersten Bewohner Ende 2019/Anfang 2020 einziehen.

Ebenfalls interessant: Übergangsweise und bis zum Beginn der Abrissarbeiten wird das Gelände unter dem Namen “postPOST” als Kunst-, Kultur und Veranstaltungszentrum genutzt. Neben 30 Künstlerateliers und Ausstellungsflächen ist in den Hallen genügend Raum für Messen und Veranstaltungen. Unter dem Namen “LADEN EIN” ist auf dem Gelände das erste Popup-Restaurant in Düssseldorf entstanden. Hier wechseln alle vierzehn Tage die Gastronomen und das kulinarische Angebot. Zugang über die Erkrather Straße, direkt gegenüber von Tanzhaus NRW und Capitol-Theater.

WIG-Infoabend am 31. Mai 2017 im Ernst-Gnoß-Haus

Das Interesse an unserem Verein und unserem Wohnprojekt ist nach wie vor groß. Deshalb fand am 31. Mai 2017 im Ernst-Gnoß-Haus in Derendorf wieder ein Neuentreffen statt für Menschen, die mehr über die WIG erfahren wollten.

Das Treffen startete mit einer Vorstellungsrunde. Die meisten der elf Gäste im Alter zwischen vierzig und siebzig wohnen in Derendorf und den angrenzenden Stadtteilen. Überwiegend Singles und Paare, aber auch der Vater einer Familie mit drei Kindern waren unter den gespannten Zuhörern. Auch bei Menschen, die neu nach Düsseldorf ziehen wollen, beispielsweise aus Wuppertal oder Frankfurt, ist die WIG offenbar attraktiv. Grund für das Interesse an der WIG sei der Wunsch nach einem Wohnumfeld mit guten sozialen Kontakten und einem verbindlichen Umgang, wo man sich gegenseitig kennt und bei Bedarf unterstützen kann, wobei jedoch Nähe und Distanz ausbalanciert sein sollten.

Nachdem Heide die Gäste begrüßt und den Abend “offiziell” eröffnet hatte, gaben Linde und Karin einen ausführlichen Überblick über den Werdegang der WIG und den aktuellen Stand unseres Projektes. Dabei erhielten die Teilnehmer einen ersten Eindruck von den vielfältigen Vereinsaktivitäten. Dieser Eindruck wurde anschließend durch die anschauliche Präsentation von Brigitte mit vielen Bildern ergänzt. In der anschließenden Fragerunde konnten noch einzelne Aspekte vertieft werden. Einige zeigten Interesse an Eigentumswohnungen. Daher wurde betont, dass unserer Verein ein Mietwohnprojekt anstrebt. Wohnungsgrößen und Preise waren ebenso Diskussionsthema wie die Frage, ob und wie die Interessenten als neue WIG-Mitglieder bei der Wohnungsvergabe berücksichtigt werden.

In den Rückmeldungen lobten die Teilnehmer besonders den offenen und unkomplizierten Umgang miteinander. Dazu Roswitha: „Man merkt, dass der Abend von einem gut vorbereiteten und eingespielten Team mit viel Elan und Freude gestaltet wurde.” Abschließend luden die Organisatoren die Interessierten zur Teilnahme weiteren Vereinsaktivitäten ein, z. B. zu Informationsabenden, gemeinsamen Ausflügen oder auch zur nächsten Mitgliederversammlung des Vereins. Besonders gefreut hat uns, dass Sabine, welche unseren Verein vor einigen Monaten kennengelernt hat, am selben Abend ihre Mitgliedschaft beantragt hat 🙂

Kontakt: Heide Höfmann-Rosenberger
Telefon 0211 49 93 78 oder Mail an hoefmann-rosenberger@t-online.de

Barrierefreies Bauen muss nicht teuer sein – Ein Kostenvergleich

“Denn im Grunde könnten nahezu alle Wohnungen barrierefrei sein.”

Eine Studie der TERRAGON INVESTMENT GmbH aus Berlin in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund beleuchtet das Thema “Barrierefreies Bauen im Kostenvergleich”. Bei einer vorausschauenden Planung lassen sich erhebliche (Mehr-)Kosten von vorn herein vermeiden. Diese Vermeidung von (Mehr-)Kosten im Rahmen eines Bauvorhabens kann im günstigsten Fall dazu führen, das hohe Mehrkosten aufgrund von Barrierefreiheit erst gar nicht entstehen.

Die Studie zeigt anhand eines Beispiels auf, wo im Rahmen des Geschosswohnungsbaus (Neubau) Mehrkosten entstehen und wo nicht. Nicht alle Aspekte der Studie hinsichtlich der Barrierefreiheit werden sich in allen Bauvorhaben verwirklichen lassen. Die Studie bietet im Bedarfsfall dennoch für Wohnprojekte eine gute Argumentationshilfe, um eine größtmögliche Barrierefreiheit zu erzielen.

“Wichtig ist die Einsicht, dass es bei Barrierefreiheit nur sehr eingeschränkt eine zweite Chance gibt: Der intelligente Neubau ist der bessere und vor allem der sehr viel billigere Weg als spätere Umbaumaßnahmen. Ein reiches Land wie Deutschland sollte in der Lage sein, Qualität im Wohnungsbau zu realisieren, der Komfort für alle schafft und dabei den demografischen Anforderungen genügt.”

Alle Zitate aus der Studie.