Informationstag zum Thema „Gemeinsam Wohnen“ am 15. Mai 2022

Nach langer Pause findet am Sonntag, den 15. Mai 2022 von 11 bis 15 Uhr wieder ein Informationstag „Gemeinsam wohnen“ statt. Veranstaltungsort des Forums für Interessierte, Initiativen, Baugemeinschaften und Wohngruppen ist die Volkshochschule am Hauptbahnhof, Berta-von Suttner-Platz 1. Veranstalter ist die Agentur für Baugemeinschaften und Wohngruppen des Amtes für Wohnungswesen der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Ziel ist es unter anderem, Interessierte, die in selbstgewählter Nachbarschaft, generationsübergreifend oder als Familie mit Kindern, als alleinerziehendes Elternteil, als Single oder in einer Partnerschaft, in einem Eigentums-, Mietmodell oder Teil einer Genossenschaft wohnen möchten, miteinander zu vernetzen. Neben Anregungen zum gemeinsamen Wohnen bietet die Veranstaltung eine gute Gelegenheit, Gleichgesinnte und entsprechende Ansprechpartner kennenzulernen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung per E-Mail an neue-wohnformen64@duesseldorf.de wird gebeten.

Frühlingserwachen im Nordpark

Boule spielen im Nordpark - WIG - Wohnen in Gemeinschaft - Leben auf der Ulmer Höh e. V.Ein wunderschöner Frühlingstag
war dieser Boule-Nachmittag!
Jedes Mitglied, das es mag,
dem das Boulen eben lag
traf sich Freitag dort im Park.

Im Nordpark, wo die Blumen blühten
ein farbenfrohes Bild zu hüten.
Narzissen gelb und weiß so nett
und Krokusse auch violett.

Boule spielen im Nordpark - WIG - Wohnen in Gemeinschaft - Leben auf der Ulmer Höh e. V.Auch die Magnolienblüten standen
in voller Pracht und manche fanden
davor, darunter voller Staunen
die Gabe Natur auch ohne Launen.

Am hellblauen Himmel stand die Sonne,
die Kugeln rollten, welche Wonne.
Ein mancher war auch recht geschickt,
wo andere häufig nur genickt.

Die Kugel tanzte und flog und rollte.
Doch einer aus dem Kreise wollte
die Kugel in besonderer Weise
zur Geltung bringen auf der Reise.

Auf der Reise bis zum Ziel
bevor sie auf die Erde fiel,
ließ er sie schweben völlig frei,
als wäre sie nicht schwer wie Blei!

Boule spielen im Nordpark - WIG - Wohnen in Gemeinschaft - Leben auf der Ulmer Höh e. V.Wer es nicht glauben wollen kann,
der lege sich nicht mit mir an,
bevor er nicht das Bild gesehen,
das zeugt davon – genau besehen!

Und die Moral von der Geschichte,
die steht längst schon in diesem Gedichte.
Wer das Boule-Spielen wirklich kann,
der kann auch zaubern dann und wann!
GML 2022

Weihnachten 2021

Wenn
es
Weihnachten
wird

Lacht ein frohes Kind
weht auch ein frostiger Wind
und es ist bitterkalt –
ist es Weihnachten bald!

Freuen sich alle sehr
auf Geschenke und mehr:
Scheint ein heller Stern
aus der Himmel Fern

strahlt in dunkler Nacht
gegen der Finsternis Macht!
Und ins traurig Gemüt
klingt ein warmherzig Lied
bis in die Krankenkammer
mildert bald den Jammer
lässt die Tränen versiegen
und die Sorgen zerstieben.

Rieselt dann auch der Schnee
lautlos, sanft aus der Himmels Höh
rufen die Engelein all
mit himmlisch herrlichem Schall:

Lasst Eure Freude nicht vergehen
und die Hoffnung dazu bestehen
Und zu der Weihnachtstage Feste
Gesundheit, Liebe und das Allerbeste.

GML 2021  zu  Weihnachten

Gemeinschaft ist (doch) möglich – Eine virtuelle Weihnachtsfeier

GML   Gemeinschaft ist (doch) möglich – jedenfalls per Videoschaltung. Fragte ich noch tags zuvor, wie die Planung für die virtuelle Weihnachtsfeier aussieht so stellte ich fest, dass durch Ulrich  professionelle, weil kaum merkbare, interaktionelle  Führung durch den Abend und das Zusammenspiel verschiedener Inputs der TeilnehmerInnen es ohne starres Regelwerk zu einem wunderbaren Abend wurde. Mit zusätzlicher Unterstützung von Heide, die unter anderem denen half, die die Einwahl nicht schafften – dazu gehörte ich selbst – kam es schnell zu einem Potpourri von kunstvollen und unterhaltsamen Beiträgen.

Neben Klavierspiel sowie Lesungen von eigenen und favorisierten Gedichten und Erzählungen gab es einen lockeren, sehr angeregten  Austausch über Selbst-Erlebtes und  eigene Situationsbeschreibungen. Dass man/frau sich tatsächlich so wohl fühlen kann auf einer Feier, die nur virtuell stattfand, die eindeutig trotz der nachweislichen Distanz (jeder saß ja allein zu Hause an seinem Bildschirm) so angenehm gemeinschaftlich empfunden werden konnte, müsste meines Erachtens einmal extra zur Diskussion gestellt werden, weil die modernen Medien ja unser aller Zukunft bestimmen werden.

Was ist eigentlich geförderter Wohnungsbau?

Die Wohnungsfrage war schon immer eine der zentralen sozialen und politischen Fragen. Mittlerweile ist dies auch bei den politischen Akteuren wieder so weit in den Vordergrund gedrungen, dass keine politische Partei und keine Regierung an schlüssigen Antworten mehr vorbeikommt. Vor allem in den städtischen Ballungsgebieten haben nicht nur Menschen mit geringem Einkommen, sondern auch viele Haushalte mit normalen Einkommen Schwierigkeiten, ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum zu finden.

Neben dem immergleichen Mantra „Bauen, bauen, bauen …“ rücken daher die Bezahlbarkeit und die Verfügbarkeit von Wohnungen und damit die Bedeutung des öffentlich geförderten Wohnungsbaus wieder stärker in den Vordergrund. Am Beispiel der Landeshauptstadt Düsseldorf kann sehr gut veranschaulicht werden, wie viele Menschen davon betroffen sind.

In Düsseldorf gibt es ca. 360.000 Haushalte. Davon haben schätzungsweise etwa die Hälfte, also ca. 180.000 Haushalte, einen Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein und damit auf eine öffentlich geförderte Wohnung. Demgegenüber stehen lediglich noch ca. 15.000 geförderte Wohnungen. Jedes Jahr fallen weit mehr Wohnungen aus der Mitpreisbindung heraus als neue dazukommen.

Die Stadt Düsseldorf hat darauf mit dem Handlungskonzept für den Wohnungsmarkt reagiert, das 2013 verabschiedet und 2016 angepasst wurde. Stadtbild Düsseldorf 2021Darin ist unter anderem festgelegt, dass bei größeren Wohnungsbauvorhaben mindestens 20 und bis zu 30 % öffentlich geförderte Wohnungen entstehen müssen und mindestens 10 bis zu 20 % preisgedämpft sein sollen. Derzeit sind Bestrebungen im Gang, diese Zahl noch zu erhöhen auf mindestens 50 % gefördert oder preisgedämpft, davon mindestens 30 % gefördert. Die Abstimmung darüber im Stadtrat ist für Anfang 2022 geplant.

Wir stellen im Verein immer wieder fest, dass viele Menschen nicht wissen, was unter gefördertem oder preisgedämpftem Wohnungsbau eigentlich zu verstehen ist und welche Grundlagen und Mechanismen zum Tragen kommen.

Geförderter Wohnungsbau – Was ist das eigentlich?

Bei öffentlich geförderten Wohnungen, häufig auch als Sozialwohnungen bezeichnet, erhält der Vermieter eine staatliche Förderung (Zuschüsse, zinsgünstige Darlehen etc.) für den Bau öffentlich geförderter Wohnungen oder die Umwandlung in eine geförderte Wohnung. Dafür verpflichtet er sich, die Wohnung zu einem festgelegten Preis zu vermieten, der deutlich unter den Mieten auf dem sog. freien Wohnungsmarkt liegt. Außerdem darf die Wohnung nur an Interessenten mit einem Wohnberechtigungsschein vermietet werden.

Den Wohnberechtigungsschein (kurz: WBS) kann man bei der zuständigen Kommune beantragen. In Düsseldorf ist dafür das Amt für Wohnungswesen zuständig. Der WBS wird für ein Jahr ausgestellt. Wird innerhalb dieses Zeitraums eine Sozialwohnung vermittelt, muss der Schein nicht wieder neu beantragt werden. Er gilt bis zum Ende des Mietverhältnisses.

Wer hat Anspruch auf eine geförderte Wohnung?

Die folgenden Voraussetzungen gelten für dir Erteilung eines Wohnungsberechtigungsscheins (WBS):

  • Fester Wohnsitz in Deutschland oder Besitz einer gültigen Aufenthaltsgenehmigung für mindestens ein Jahr.
  • Der Antrag kann nur von Volljährigen gestellt werden.
  • Das Haushaltseinkommen darf nicht über der Einkommensgrenze liegen.

Besonders der letzte Punkt sorgt bei der Stellung des Antrags immer wieder für Schwierigkeiten. Zwar gibt es festgelegte Einkommensgrenzen (Jahresbruttoeinkommen), jedoch werden zahlreiche Kostenpauschalen, Freibeträge und individuelle Besonderheiten berücksichtigt, welche für die Antragstellenden nicht immer ersichtlich sind.

Seit kurzem hat die Stadt Düsseldorf einen WBS-Chancenprüfer veröffentlicht, der auf Basis der gemachten Angaben die Möglichkeit für einen Wohnberechtigungsschein berechnet. Jedoch sind die Ergebnisse unverbindlich und dienen nur der Orientierung. Es ist auf jeden Fall ratsam, den Kontakt zum Wohnungsamt aufzunehmen und sich bei der Antragstellung unterstützen zu lassen.

Eine Exkursion ins Ahrtal – Teil 2

Die zweite Reise an die Ahr am darauffolgenden Wochenende vom 16. bis 17. Oktober von Anita und Tochter Samira brachten noch mal ganz andere Eindrücke vom Ahrtal. Wieder folgten tausende Wanderinnen und Wanderer dem Aufruf „Wandern für den Wiederaufbau“.

Unsere Anreise nach Dernau mit dem Schienenersatzverkehrs-Bus (SEV) ging über die abgebrochene, unterspülte und teilweise nur einspurige Straße. Hinter dem Museum Römervilla wurden die Flutschäden massiv sichtbar. Die Schienen der Ahrtalbahn abgebrochen, das Gleisbett weggespült, abgebrochene Häuser und große Lücken, in denen die Häuser fehlten.

In Dernau gab es nur ein offenes Lokal, der etwas höher gelegene Hofgarten vom berühmten Weingut Meyer-Näkel. Hundert Meter vor dem Hofgarten endete das Wasser.

Beim Gang durch die Straßen von Dernau, sahen wir die vielen beschädigten Häuser. Unser Lieblingslokal und das vieler anderer WandererInnen Im Burggarten, das ich seit 20 Jahren besuche, haben wir beim Vorbeigehen zunächst nicht wieder erkannt. Ein Teil des Anwesens wurde abgerissen, die anderen Gebäude sind nicht bewohnbar. Die Besitzerin lud uns zum Kaffee im Hof ein.

Dort bekam ich auch Kontakt zu einer Besucherin. Die erzählte von einer großen Spendenaktion: Das 5 Euro Haus. Familien werden dadurch möglichst direkt und regelmäßig unterstützt, um ihr Haus wieder aufbauen zu können. Ich möchte euch bitten, wenn möglich euch auch daran zu beteiligen.

Nach diesen sehr emotionalen Begegnungen und Eindrücken wanderten wir auf den steilen Rotwein-Wanderweg, der Jahr für Jahr im Herbst durch seine Farbenvielfalt beeindruckt.. Dort gab es immer wieder Weinstände der Ahrwinzer, die eifrig besucht wurden. Die Stimmung war hier sehr fröhlich.

Wer gerne mehr wissen oder spenden möchte, kann mich gerne ansprechen. Zum Beispiel auf das hier abgebildete gelbe Armbändchen, das mit einer Spende von 5 Euro die Johanniter unterstützt, die im Juli viele Menschen gerettet haben.
Anita Franken-Khadraoui

Eine Exkursion ins Ahrtal – Teil 1

Bei schönstem Herbstwetter mit viel Sonnenschein machten Brigitte und Anita am 10. Oktober, einem schönen Herbstsonntag, einen Ausflug ins Ahrtal zum Rotweinwanderweg. Diese Idee hatten allerdings nach einem Aufruf im Internet, den Tourismus im Ahrtal zu unterstützen, auch jede Menge anderer WanderInnen.

Unsere erste „Aktion“ zur Einstimmung war natürlich der Besuch im Altenwegshof – ein Restaurant, das aufgrund seiner Terrassenlage nicht unmittelbar von der Flut betroffen ist. Dabei durfte ein Gläschen Spätburgunder selbstverständlich nicht fehlen.

Nach einem leckeren Imbiss ging es dann durch die Weinberge mit Blick auf Dernau. An vielen Reben hingen noch blaue Trauben in allen möglichen Schattierungen; das Weinlaub färbte sich langsam rot und ließ erahnen, wie farbenfroh es in den nächsten zwei bis drei Wochen aussehen wird. Das wäre sicher noch mal einen Ausflug wert!?

Nicht nur ein Wermutstropfen, sondern dramatisch war der Blick von oben aufs Ahrtal mit all den Zerstörungen, die die Flut hinterlassen hat. Straßen, Eisenbahnlinien, Brücken, ganze Häuser sind der Verwüstung zum Opfer gefallen., ein wahrhaft deprimierender Anblick. Umso erfreulicher, immer wieder Menschen zu begegnen, die in der Region leben und sich nicht unterkriegen lassen wollen.

So legten wir voller Zuversicht auf dem Rückweg noch eine kleine Rast im Weingut Försterhof ein, und tätigten auch noch ein paar Einkäufe, natürlich nicht nur zur Unterstützung der heimischen Winzer.
Ein schöner Tag ging zu Ende!

Wiggies bei der Demo „Black Lifes Matter“ in Düsseldorf

Wieder einmal beteiligten sich Vereinsmitglieder am 6. Juni 2020 an einer großen und eindrucksvollen politischen Demonstration. Während bei anderen Ereignissen dieser Art die Stimmung oftmals durch positiv-freudiges Engagement für eine „große, gute Sache“ gekennzeichnet ist, war der Auslöser diesmal leider das traurige, bedrückende Schicksal des Afroamerikaners George Floyd, der wenige Tage vorher im Zuge seiner Verhaftung wegen eines mutmaßlichen Bagatelldelikts von einem Polizisten gewaltsam erstickt worden war. Dieses Einzelschicksal steht in einer unerträglich langen Reihe von rassistisch geprägten Gewalttaten weißer amerikanischer Polizisten und löste massenhafte Proteste in den USA und weltweit aus.

So auch in Düsseldorf. Hatten die jungen Veranstalter*innen bei ihren Aufrufen noch von 2000 erwarteten Teilnehmer*innen gesprochen, so war schon zum Auftakt am DGB-Haus auf der Friedrich-Ebert-Straße klar, dass dies bei weitem übertroffen werden würde. Der Demonstrationszug füllte die Straßenraum vom Bahnhof bis zur Oststraße vollständig aus. Wegen der Infektionshygiene formierte man sich in Zehnerreihen mit genügend Sicherheitsabstand. Dann knieten alle zur Schweigeminute nieder, wie es der afroamerikanische Footballprofi Colin Kaepernick als Geste gegen Rassismus beim Abspielen der amerikanischen Nationalhymne vor dem Wettkampf vorgemacht hatte.

Als sich die Menschenmenge dann in Richtung Kö in Bewegung setzte, schallten durch die Gesichtsmasken bald auch lautstarke Sprechchöre junger engagierter Demonstrant*innen, obwohl es eigentlich eine stille Demo sein sollte. Schließlich sammelten sich auf den Wiesen vor dem Landtag bis zu 20.000 Menschen zur Abschlusskundgebung! Wir fanden ein ruhigeres Eckchen für uns. Kaum zu fassen, wie immer noch mehr kamen, als wir gegen Ende der Veranstaltung bereits auf der Rheinpromenade nach Hause spazierten. Trotz einiger leichter „Corona-Gewissensbisse“ in der darauffolgenden Nacht war es für uns Wiggies Peter, Linde, Günter, Heide, Ulrich, Cornelie und Sylvia mit ihren Freud*innen und Begleiter*innen eine ergreifende, trotz allem disziplinierte und eindrucksvolle Manifestation des Miteinanders gegen rassistische Ausgrenzung und Unterdrückung.

Alles über Wohngeld in Düsseldorf (update)

Wohnen kostet Geld – oft zu viel für den, der über geringe Einnahmen verfügt oder an einem teuren Standort wohnt. Deshalb leistet der Staat in solchen Fällen finanzielle Unterstützung.

20. April 2020 Wohngeld wird als Zuschuss für die Wohnkosten gezahlt. Wohnkosten können beispielsweise die Miete für Wohnraum oder die Lasten des Eigentums an selbst genutztem Wohnraum sein. Wer zum Kreis der Berechtigten gehört, hat einen Rechtsanspruch darauf. Zweck der Gewährung von Wohngeld ist es, ein angemessenes und familiengerechtes Wohnen wirtschaftlich zu sichern. Somit stellt Wohngeld ein wesentliches Element im Netz sozialer Leistungen dar.

Zum 1. Januar 2020 sind umfangreiche gesetzliche Änderungen zum Thema Wohngeld in Kraft getreten. Demnach haben jetzt mehr Menschen Anspruch auf Wohngeld. Es kann sich also lohnen, einen entsprechenden Antrag auf Gewährung von Wohngeld zu stellen.

Auf den Internetseiten des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und beim Wohnungsamt der Stadt Düsseldorf sind aktuelle und umfangreiche Informationen zu dem Thema Wohngeld zu finden. Sie sind unter den nachfolgenden Links abrufbar:

Über den Online-Wohngeldrechner kann man sich einen unverbindlichen Wohngeldbetrag ausrechnen lassen.  Der tatsächliche Wohngeld­anspruch kann nur im Rahmen eines Antrags bei der zuständigen Wohngeld­stelle nach Vorlage aller erforder­lichen Unterlagen ermittelt werden.

Ein Besuch in der Wohngeldstelle will geplant sein!

Weitere Informationen gibt es beim Amt für Wohnungswesen, Brinckmannstraße 5, 40225 Düsseldorf, Telefon 0 211 899 63 66, wohngeld@duesseldorf.de

Ein Blick aus der KÜMMEREI

Ja, wir schauen mal raus aus der KÜMMEREI. Schauen, was sich da inzwischen tummelt, innerhalb und außerhalb.

Erinnern uns auch, wie sie entstanden ist. Bei einem Seminar des Wohnprojekts „Wohnen in Gemeinschaft auf der Ulmer Höh´“ , kurz WIG genannt, taten sich vier Frauen zusammen, um sich zu „kümmern“. Sie wollten ein Netz knüpfen zwischen denen, die Unterstützung suchen und denen, die bestimmte Fähigkeiten und Möglichkeiten haben. Bald kamen verschiedene Frauen und Männer zu der Gruppe, die ihre Unterstützung anbieten. Viel ist schon geschehen.

Unterstützung bei Einkäufen und Arztbesuchen. Kranke werden besucht. Auch kleine Reparaturen an Kleidungsstücken werden angeboten und vorübergehende Blumenpflege. Blumen werden umgepflanzt, Rollen unter Tische montiert. Bei Umzügen werden Möbel zusammen geschraubt, Lampen aufgehängt und auch schon mal ein Sofa transportiert. Gerade jetzt, zu CORONA Zeiten, gehen viele Gespräche, Mails, Fotos und Videos hin und her.

Bevor CORONA uns die bekannten Einschränkungen brachte, organisierte die KÜMMEREI etwa alle  sechs Wochen einen KAFFEEKLATSCH. In dem netten Café und Bistro A MIDI, gelegen in einem schönen Hinterhof an der Nordstraße. Die Treffen sind zwanglos, locker. Sie dienen dem Austausch und bringen „alte“ und „neue“ Mitglieder zusammen. Diese Möglichkeit fehlt jetzt sehr. Aber die Zeiten ändern sich wieder! Dann treffen wir uns wieder zum KAFFEKLATSCH, zum BRUNCH und STAMMTISCH. Zum BOULE, zum PICKNIK, zum Spielen und überhaupt . . . .
Die KÜMMEREI

Wohnen in Gemeinschaft – Leben auf der Ulmer Höh´e. V.