Archiv der Kategorie: Im Verein

Bezahlbar. Gut. Wohnen. – Besuch der Ausstellung im Stadtmuseum

Flyer zur Sonderausstellung

Im Rahmen der “Wohnwochen Düsseldorf” ist im Stadtmuseum noch bis zum 28. Juli 2019 eine Ausstellung unter dem Titel “Gerecht.Sozial.Bezahlbar. – Strategien für bezahlbares Wohnen in der Stadt” zu sehen. Dort werden in Bildern und auf Infotafeln kreative und innovative städtische Bauprojekte aus ganz Europa vorgestellt.

Drei Wiggies ( Wanda, Peter, Ulrich ) besuchten am 6. Juli gemeinsam die Ausstellung ( Eintritt Stadtmuseum 4 Euro) und waren von der Fülle der Ideen und realen Lösungen beeindruckt – mehr davon wünschten wir uns auch für unser Mietwohnprojekt!

Der BDA (Bund Deutscher Architekten) präsentiert in Kooperation mit dem Stadtmuseum Düsseldorf vom 17. Mai bis 28. Juli die Ausstellung “Bezahlbar. Gut. Wohnen” © Landeshauptstadt Düsseldorf/David Young

Denn der in der Ankündigung zur Ausstellung formulierte Bedarf nach “Lösungen, innovativen Konzepten und Denkanstößen rund um das FUNDAMENTALE MENSCHENRECHT auf die EIGENE bezahlbare Wohnung” – er sollte auch für MIETWOHNUNGEN gelten, wie sich die Ausstellung ja unter anderem auch an Mieter*innen wendet.

Wanda und Yibanami haben im Rahmenprogramm der Ausstellung auch den Vortrag “Baukosten, einfach” besucht. Dabei hatten sie die Gelegenheit mit Herrn Kay Noell vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (mhkbg) über unser Wohnprojekt und mögliche Fördermitel zu sprechen.

WIG-Besuch auf dem Sommerfest des Ernst-Gnoß-Hauses

Wie in jedem Jahr besuchten Vertreter*innen unseres Vereins-Vorstandes das Sommerfest des Ernst-Gnoß-Hauses, Seniorenzentrum der AWO in der Metzer Straße in Derendorf. Am 5. Juli dabei waren diesmal Bärbel Weigel, Karin Widera, Wanda Friedrich und Ulrich Rosenberger. Das Ernst-Gnoß-Haus ist für die WIG bei zahlreichen Veranstaltungen übers ganze Jahr ja schon so etwas wie eine “zweite Heimat” geworden.

Wir dankten dem Leiter der Einrichtung, Herrn Herzog, für die Gastfreundschaft und überreichten eine Spende. Dank des guten Wetters konnte die Veranstaltung, wie es sich für ein Sommerfest gehört, draußen im begrünten Innenhof stattfinden und die Bewohner*innen, Gäste, die Mitarbeiter*innen und wir genossen den Sommer bei Kaffee und Kuchen, Bier und Würstchen und heiterer, live gespielter Gute-Laune- und Tanzmusik.

Sommer-Picknick der Wiggies im Rheinpark


Für unser traditionelles Picknick am Rhein fand Roswitha wieder einen wundervollen Platz unter schattigen Trauerweiden im Rheinpark. Mehr als fünfzehn Wiggies trafen  am Sonntag ab drei Uhr nach und nach ein – mit  Bollerwagen, Tischen, Stühlen und Picknickdecken, so dass für alle ausreichend Sitz- und Liegeflächen zur Verfügung standen.

Jeder brachte was Leckeres zum Essen mit, natürlich wie immer alles selbst fabriziert. Auf den drei Campingtischen von Ruth konnte alles dekorativ und vor Ameisen und angerichtet und verteilt werden und war so vor allem vor den vielen Ameisen und andere Insekten geschützt.

Die große Hitze ließ sich im Schatten gut aushalten. In entspannter Atmosphäre plauderten alle in kleinen Grüppchen miteinander und wanderten mal hierhin und dahin. Auch an Wasser, Cidre, Rotwein und Kaffee hatten einige Mitglieder gedacht. Sogar Würstchen konnten auf dem mitgebrachten Grill garen.

Die Zeit verging wie im Flug. Gegen sieben Uhr löste sich unser Picknick allmählich auf. Da jeder das eigene Besteck, Glas, Becher und Teller mitgebracht hatte, entstand keinerlei Müll. Gerne nächstes Jahr wieder. Und eing großes Danke an Roswitha für die  Organisation.

Die Kugel rollten im Nordpark – WIG goes Boule

Am Pfingstmontag wurde es sportlich im Verein.  Nach einer Idee von Uli Meyer trafen sich 13 große und kleinere Wiggies im Nordpark, um sich beim “Boule” auszuprobieren. Nachdem ein geeigneter Platz im Schatten und mit Bänken zum Ausruhen nach sportlicher Anstrengung und zum Verspeisen der mitgebrachten Leckereien Brot, Käse Wein, Obst, und Kaffee gefunden war, musste zunächst Ulrichs “sanfte Aufwärmgymnastik” überstanden werden.

Dann endlich konnten wir uns in 2er- und 3er-Teams aufteilen, mit den Spielregeln vertraut machen und die spürbar entschleunigenden und gleichzeitig spannenden Partien beginnen. Dabei gilt es ja, die eigenen Kugel möglichst nah an die kleine rote Zielkugel, das “Schweinchen”, zu rollen oder zu werfen oder gar, eine “störende” gegnerische Kugel mit einem kühnen Wurftreffer zu “entfernen”.

Zwischen den beiden Spielphasen machten wir die schon erwähnte kulinarische und Plauderpause, verzichteten aber auf den alten Boule-Brauch, nach dem die Verlierer die Gewinner zu einem Drink an der Bar mit ausführlicher Diskussion des Spielverlaufs einladen müssen. Die in diversen Wetter-Apps angedrohten Regenwolken machten freundlicherweise einen Bogen um uns. Nach zwei herrlich “sinnfreien” schönen sonntäglichen Stunden machten sich alle zufrieden auf den Heimweg.

WIG-Infoabend am 27. November 2018

Wie jedes Jahr im Herbst, hat der Verein “Wohnen in Gemeinschaft – Leben auf der Ulmer Höh´ e. V.” Menschen aus Düsseldorf eingeladen, die Arbeit des Vereins kennen zu lernen und sich über das geplante Wohnprojekt zu informieren. Die meisten der zwölf  Interessierten kamen aufgrund der Gespräche beim diesjährigen “Forum für neue Wohnformen” der Stadt Düsseldorf zu dem Treffen ins Ernst-Gnoß-Haus nach Derendorf.

Unsere aktiven Mitglieder Brigitte, Heide, Karin und Linde zeigten, wie aktiv und engagiert die Menschen in der WIG sind, sowohl bei Aktivitäten innerhalb der Gruppe als auch bei Aktionen nach außen. Hauptsächlich wurde über das Wohnprojekt  und  den aktuellen Stand gesprochen. Aber auch die langjährige Geschichte der WIG und das vielfältige Engagement der Wiggies bei zahleichen Aktionen trafen auf großes Interesse bei den Anwesenden. Sie lobten wie immer die lebendige Darstellung und die gute Stimmung bei dem Treffen. Überrascht waren einige von dem langen Atem und dem Ausdauervermögen, das es braucht, bis der Einzug in das Wohnprojekt endlich vor der Tür steht.

Was folgt jetzt nach dem ersten Informationsaustausch? Wer uns noch besser kennen lernen will, den laden wir gerne zu unseren nächsten Vereinsaktivitäten ein, z. B. zum regelmäßigen WIG-Spieleabend, zur Weihnachtfeier oder zum nächsten gemeinsamen Sonntags-Brunch. Der nächste Infoabend ist für Mai 2019 vorgesehen. Kontakt für Interessierte:
Heide Höfmann-Rosenberger
Telefon:  0211 49 93 78
Mail:         hoero@t-online.de

3 Wiggis auf den Spuren der Kohle

Von Peter Baaken

Karin, Ulrich und Peter haben sich am 18. August auf die Spuren der Geschichte der Kohle begeben und die Ausstellung „Das Zeitalter der Kohle“ in der Kokerei Zollverein in Essen besucht. Peter hatte die Idee diese Ausstellung mit anderen Wiggis zu besuchen.

Die Ausstellung präsentiert eine faszinierende Zeitreise durch die geschichtlichen, technischen und kulturellen Dimensionen der Kohle. Zweihundert Jahre lang hat die Förderung von Kohle die Wirtschaft weit über das Ruhrgebiet hinaus bestimmt. Der Bergbau prägte die Form der Industrie und der Infrastruktur, der gesellschaftlichen Verhältnisse und des Soziallebens. Vor allem aber im Ruhrgebiet hat er die Arbeit, den Alltag und die Mentalität der Menschen stark beeinflusst. Doch Kohle war nicht nur der Treib- und Schmierstoff der Moderne und des Fortschritts, sie hat auch die Schattenseiten der Industrialisierung zu Tage gebracht. Dieses Zeitalter des deutschen Steinkohlebergbau endet 2018. Denn dann ist  »Schicht im Schacht«. Mit dem Ende der Kohleförderung geht ein wichtiges Zeitalter nicht nur der deutschen, sondern der europäischen Geschichte zu Ende.

Die sehenswerte Ausstellung erstreckt sich über mehrere Stockwerke. Es gibt dort u. a. viele interessante Exponate sowie auch beeindruckende Bergbautechnik zu sehen. Nach dem Besuch der Ausstellung haben wir uns im Café Kohlenwäsche Kuchen und Café gegönnt. Zum Schluss dieses sehr spannenden und schönen Tages, haben wir uns dann noch in der benachbarten Buchhandlung umgesehen.

Im Verlauf des Ausstellungsbesuchs sind persönliche Erinnerungen und Erlebnisse wieder zum Vorschein gekommen. Die zeigt, wie uns die Kohle persönlich ein Stück weit geprägt hat. Die Ausstellung ist noch bis November 2018 zu sehen. Mit dem Rollstuhl kann man weite Teile der Ausstellung gut erreichen und besichtigen.

Weitere Infos zur Ausstellung findet man hier: https://www.zeitalterderkohle.de/

Weihnachtsfeier bei den Wiggies

Am 12. Dezember war es wieder soweit. Auf der Weihnachtsfeier im Ernst-Gnoß-Haus in Derendorf konnten die Mitglieder und Gäste des WIG e. V. auf ein weiteres spannendes Vereinsjahr zurückblicken. Marlene gab einen kurzen Überblick über das Erreichte und vor allem über die kommenden Herausforderungen für unser Wohnprojekt auf der Ulmer Höh´.

Die stimmungsvollen Weihnachtslieder wurden, wie schon im letzten Jahr, von Ludger professionell auf dem Klavier begleitet. Ekatarinas zehnjähriger Sohn Miro erheiterte alle mit seiner Geschichte über eine familiäre Weihnachtsbaumschmückaktion mit schrägem Ende. Cornelies alternative Weihnachtgeschichte schlug den Bogen zur unserer heutigen Zeit und der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Situation.

Vielen Dank an Ruth und Wanda für die wie immer hervorragende Organisation des Buffets. Die vielen von den Mitgliedern mitgebrachten Kleinigkeiten wurden zu einem üppigen und köstlichen Gesamtarrangement zusammengestellt. Den Schlusspunkt bildete, auch schon fast traditionell, das von Eva organisierte Grusel- oder Schrottwichteln. Es sorgte für viele heitere, spaßige und manchmal auch erstaunte Momente.

Und Danke auch an die Mitarbeiter des Ernst-Gnoß-Hauses für die immer freundliche Unterstützung und die Gastfreundlichkeit.

Im Dialog mit Oberbürgermeister Thomas Geisel in Derendorf

Viele von der WIG waren gestern gekommen zum 20. OB-Dialog mit dem Oberbürgermeister Thomas Geisel. Gemeinsam ging es los mit einem Rundgang durch Derendorf, an dem eine Station auch die Ulmer Höh sein sollte. Wegen starken Regens mussten die Teilnehmer etwas früher als geplant in die Zionskirche einkehren, wo der Oberbürgermeister mit Menschen aus dem Stadtteil über deren örtliche Anliegen sprach.

So konnte Marlene Utke von unserem Verein “Wohnen in Gemeinschaft – Leben auf der Ulmer Höh’ e. V.” ihre Neuigkeiten zwar nicht vor dem Gelände des ehemaligen Gefängnisses mitteilen – gut waren sie dennoch: “Der Investor hat uns Bescheid gegeben, dass das Miet-Wohnprojekt der WIG auf dem Südteil des Areals realisiert werden kann”, sagt Utke, ihres Zeichens Seniorenrätin im Stadtbezirk 1. Sie hat bisher mit den WIG-Mitgliedern fünf Jahre Arbeit investiert. Die Wiggies zeigten sich ebenso wie der Oberbürgermeister sehr erfreut über diese Entwicklung.

Gleichzeitig zeigte Geisel sich auf Nachfrage des Künstlers Horst Wackerbarth besorgt angesichts der Entwicklung des Nordteils des Geländes Ulmer Höh. Dort will ein Kunstverein die ehemalige Kapelle erwerben, bewohnen und neu beleben. Diese ist in der Zwischenzeit nach einem Brandschaden wieder gesichert und es ist fraglich, wie hoch die Investitionen dafür sein werden. Der OB signalisierte Entgegenkommen und er wünschte sich sodann gleich vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb ein bisschen mehr Tempo beim Verkauf des nördlichen Teils des ehemaligen Gefängnisses.

Während der OB-Dialog mit den BürgerInnen weiter lief, verabschiedeten sich die Wiggies in die Mitgleiderversammlung im Ernst-Gnoss-Haus.

Ein interessanter Abend: Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung

“Wenn Sie nicht mehr entscheiden können, werden andere Personen für Sie entscheiden.”

Was viele nicht wissen: Auch Ehepartner oder Kinder sind im Ernstfall nur dann berechtigt für Sie zu entscheiden, wenn sie vorher bevollmächtigt wurden oder wenn sie gerichtlich bestellte Betreuer sind.  Wie das geht und worauf es dabei ankommt, erläuterte die Sozialwissenschaftlerin Kornelia Brill erläutert den aufmerksamen Zuhörern anhand vieler Beispiele.

Einige hatten sich bereits mit dem Thema beschäftigt und schon Vorsorge getroffen, für viele war das Thema noch “unbearbeitet”.
Für alle gilt: Was kann ich jetzt tun, damit im entscheidenden Fall jemand da ist, der das Richtige für mich entscheidet?

Hierzu erhielten wir viele Anregungen und Empfehlungen. Alle waren sich einig, dass das erst der Anfang ist. Jede/r muss für sich einen Weg finden und dies vor allem ausführlich mit den ihr/m nahestehenden Personen besprechen und klare Vereinbarungen treffen wer wann und für was Verantwortung übernehmen soll.

Mit viel Applaus für Frau Brill endete dieser sehr aufschlussreiche Abend und es wurde verabredet, dass wir uns bald wieder treffen, um uns über dieses Thema und die persönlichen Fortschritte auszutauschen.

Für den Einstieg:
Es gibt es viele Veröffentlichungen und Formularsätze.
Beispielsweise hat Frau Brill zusammen mit einer Kollegin  einen Notfallordner für die AWO erstellt  mit dem Vorteil: Die Struktur und der Aufbau sind übersichtlich, gut verständlich und praxiserprobt. Die Empfehlungen und Formulare sind weltanschaulich neutral und an die Vorschläge des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz angelehnt.

Und hier noch eine Leseempfehlung aus dem Teilnehmerkreis:
Mattias Thöns, Patient ohne Verfügung – Das Geschäft mit dem Lebensende

Zweiter Ausflug zum Klostergarten und zur Raketenstation Hombroich

Da nicht alle Wiggies beim ersten Besuch am 18. Juni dabei sein konnten und von vielen eine Wiederholung gewünscht wurde, war es am Sonntag soweit. Vereinsmitglieder und Gäste trafen sich am Nachmittag beim Eingang zur Raketenstation in Hombroich. Da wir diesmal schon wussten wo der Garten und dessen etwas versteckter Eingang sind, konnte es sofort losgehen. Wie beim letzten Mal wurde wir von Evas Freundin Angela Waller begrüßt und durch und über das Labyrinth aus steinernen Wegen und fruchtbaren Beeten geführt.

Die hohe Mauer um den Klostergarten hält den dort häufig stark wehenden Wind verlässlich ab, sodass sowohl für die heimischen als auch für die vielen exotischen Kräuter und Pflanzen ein besonderes Klima entsteht. Wir konnten wieder einmal ausführlich und überaus informativ über die verschiedenen Arten und deren mögliche Anwendungen sprechen und natürlich alle Geschmacks- und Aromarichtungen direkt testen, z. B. köstliche Miniaturtomaten direkt vom Strauch, intensives Lakritzkraut oder gewöhnungsbedürftiges Essigkraut. Zwischen den vielen Pflanzen und Stauden befinden sich auch immer wieder einige Heilkräuter, teilweise mit Vergiftungspotential. Wer von uns hat schon einmal die in vielen Krimis und Schauergeschichten vorkommenden einen Stechäpfel oder Bilsenkraut in natura bewundern können?

Wer wollte, konnte zum Schluss reichlich frische Kräuter für die Küche zuhause mitnehmen. Für alle die diesmal nicht dabei sein konnten: Der Klostergartens ist immer wieder ein  Erlebnis, vor allem bei schönem Wetter wie bei diesem Besuch. Er ist noch geöffnet bis Anfang Oktober, jeweils am Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Der Eingang liegt etwas versteckt, man muss erst um die Mauern herum gehen, um die Tür zu finden.

Dann war bei schönstem Ausflugswetter mit idealen Temperaturen erstmal eine Stärkung erforderlich. Das schon bekannte Café Meisenkaiser konnte schon seit längerem nicht mehr geöffnet werden. Dafür gibt es jetzt Ersatz in Form eines kurzfristig neu errichteten Containers. Dort ist ein Kaffee-  und Kuchenstand eingerichtet und wir konnten uns mit Kaffee und leckerem Gebäck von einer bekannten Patisserie in der Düsseldorfer Carlstadt versorgen und alles in der angenehmen Nachmittagssonne genießen. Die frisch getankte Energie reichte dann noch für die Fotoausstellung im Siza-Pavillon und das Kirkeby-Feld mit den drei Kapellen.

Im Siza Pavillon war es die letzte Gelegenheit den ersten Teil der zweiteiligen Ausstellung der Sammlung Kahmen zu sehen. Der Kunsthistoriker und Sammler Volker Kahmen lebte und arbeitete im Rosa Haus auf der Insel Hombroich. Sein Grundlagenwerk “Fotografie als Kunst” erschien 1973. Der Großteil seiner fotografischen Sammlung wurde 1984 vom Ghetty-Museum (Los Angeles) erworben, bis auf wenige Stücke, von denen er nicht bereit war, sich zu trennen. Sie bilden den Grundstock der Sammlung Khamen. Unter dem Thema Fotografische Inkunabeln aus der Sammlung Kahmen I+II wurden Höhepunkte der Fotografiegeschichte von der historischen Fotografie bis heute gezeigt, darunter auch fotografische Arbeiten bildender Künstler, die dieses Medium gelegentlich genutzt haben. Der zweite Teil startet dann am 9. September 2017.

Zehn Minuten entfernt auf dem Fußweg zwischen der Raketenstation und dem Museum Insel Hombroich liegt das Kirkeby-Feld mit den drei von dem Maler und Bildhauer Per Kirkeby konzipieren Backstein-Kapellen. Eine davon zeigt Werke von Kirkeby, in einer weiteren ist die beeindruckende Fotoinstallation Sonnenstand von Ursula Schulz-Dornberg zu sehen, in der dritten Kapelle die Ausstellung “Bruno Goller und Positionen zeitgenössischer Künstler”.

Zum Abschluss und fast schon als Abendessen, es war nämlich mittlerweile sechs Uhr, gab es sehr leckere gebackene Krabben und Bananenbrot von Ybanamie. Dazu von Eva Apfelwein aus Frankfurt – natürlich alkoholfrei wegen der Autofahrer.

Was wir nicht geschafft haben:  Einen der immer wieder lohnenswerten Abstecher in das Museum Insel Hombroich – einem echten Highlight der Region und zu allen Jahreszeiten ein besonderes Landschafts- und Kunsterlebnis, besonders aber jetzt mit der unvergleichlichen Spätsommer-aber-noch-nicht-Herbst-Stimmung.

Alle waren sich einig: Das war ein gelungener Nachmittag, mehr davon!

Weitere Links:
Traumpfade der Welt, Klostergarten Hombroich
LernCafé, Impressionen aus Hombroich