Archiv der Kategorie: Im Verein

Weihnachtsfeier bei den Wiggies

Am 12. Dezember war es wieder soweit. Auf der Weihnachtsfeier im Ernst-Gnoß-Haus in Derendorf konnten die Mitglieder und Gäste des WIG e. V. auf ein weiteres spannendes Vereinsjahr zurückblicken. Marlene gab einen kurzen Überblick über das Erreichte und vor allem über die kommenden Herausforderungen für unser Wohnprojekt auf der Ulmer Höh´.

Die stimmungsvollen Weihnachtslieder wurden, wie schon im letzten Jahr, von Ludger professionell auf dem Klavier begleitet. Ekatarinas zehnjähriger Sohn Miro erheiterte alle mit seiner Geschichte über eine familiäre Weihnachtsbaumschmückaktion mit schrägem Ende. Cornelies alternative Weihnachtgeschichte schlug den Bogen zur unserer heutigen Zeit und der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Situation.

Vielen Dank an Ruth und Wanda für die wie immer hervorragende Organisation des Buffets. Die vielen von den Mitgliedern mitgebrachten Kleinigkeiten wurden zu einem üppigen und köstlichen Gesamtarrangement zusammengestellt. Den Schlusspunkt bildete, auch schon fast traditionell, das von Eva organisierte Grusel- oder Schrottwichteln. Es sorgte für viele heitere, spaßige und manchmal auch erstaunte Momente.

Und Danke auch an die Mitarbeiter des Ernst-Gnoß-Hauses für die immer freundliche Unterstützung und die Gastfreundlichkeit.

Im Dialog mit Oberbürgermeister Thomas Geisel in Derendorf

Viele von der WIG waren gestern gekommen zum 20. OB-Dialog mit dem Oberbürgermeister Thomas Geisel. Gemeinsam ging es los mit einem Rundgang durch Derendorf, an dem eine Station auch die Ulmer Höh sein sollte. Wegen starken Regens mussten die Teilnehmer etwas früher als geplant in die Zionskirche einkehren, wo der Oberbürgermeister mit Menschen aus dem Stadtteil über deren örtliche Anliegen sprach.

So konnte Marlene Utke von unserem Verein „Wohnen in Gemeinschaft – Leben auf der Ulmer Höh‘ e. V.“ ihre Neuigkeiten zwar nicht vor dem Gelände des ehemaligen Gefängnisses mitteilen – gut waren sie dennoch: „Der Investor hat uns Bescheid gegeben, dass das Miet-Wohnprojekt der WIG auf dem Südteil des Areals realisiert werden kann“, sagt Utke, ihres Zeichens Seniorenrätin im Stadtbezirk 1. Sie hat bisher mit den WIG-Mitgliedern fünf Jahre Arbeit investiert. Die Wiggies zeigten sich ebenso wie der Oberbürgermeister sehr erfreut über diese Entwicklung.

Gleichzeitig zeigte Geisel sich auf Nachfrage des Künstlers Horst Wackerbarth besorgt angesichts der Entwicklung des Nordteils des Geländes Ulmer Höh. Dort will ein Kunstverein die ehemalige Kapelle erwerben, bewohnen und neu beleben. Diese ist in der Zwischenzeit nach einem Brandschaden wieder gesichert und es ist fraglich, wie hoch die Investitionen dafür sein werden. Der OB signalisierte Entgegenkommen und er wünschte sich sodann gleich vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb ein bisschen mehr Tempo beim Verkauf des nördlichen Teils des ehemaligen Gefängnisses.

Während der OB-Dialog mit den BürgerInnen weiter lief, verabschiedeten sich die Wiggies in die Mitgleiderversammlung im Ernst-Gnoss-Haus.

Ein interessanter Abend: Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung

„Wenn Sie nicht mehr entscheiden können, werden andere Personen für Sie entscheiden.“

Was viele nicht wissen: Auch Ehepartner oder Kinder sind im Ernstfall nur dann berechtigt für Sie zu entscheiden, wenn sie vorher bevollmächtigt wurden oder wenn sie gerichtlich bestellte Betreuer sind.  Wie das geht und worauf es dabei ankommt, erläuterte die Sozialwissenschaftlerin Kornelia Brill erläutert den aufmerksamen Zuhörern anhand vieler Beispiele.

Einige hatten sich bereits mit dem Thema beschäftigt und schon Vorsorge getroffen, für viele war das Thema noch „unbearbeitet“.
Für alle gilt: Was kann ich jetzt tun, damit im entscheidenden Fall jemand da ist, der das Richtige für mich entscheidet?

Hierzu erhielten wir viele Anregungen und Empfehlungen. Alle waren sich einig, dass das erst der Anfang ist. Jede/r muss für sich einen Weg finden und dies vor allem ausführlich mit den ihr/m nahestehenden Personen besprechen und klare Vereinbarungen treffen wer wann und für was Verantwortung übernehmen soll.

Mit viel Applaus für Frau Brill endete dieser sehr aufschlussreiche Abend und es wurde verabredet, dass wir uns bald wieder treffen, um uns über dieses Thema und die persönlichen Fortschritte auszutauschen.

Für den Einstieg:
Es gibt es viele Veröffentlichungen und Formularsätze.
Beispielsweise hat Frau Brill zusammen mit einer Kollegin  einen Notfallordner für die AWO erstellt  mit dem Vorteil: Die Struktur und der Aufbau sind übersichtlich, gut verständlich und praxiserprobt. Die Empfehlungen und Formulare sind weltanschaulich neutral und an die Vorschläge des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz angelehnt.

Und hier noch eine Leseempfehlung aus dem Teilnehmerkreis:
Mattias Thöns, Patient ohne Verfügung – Das Geschäft mit dem Lebensende

Zweiter Ausflug zum Klostergarten und zur Raketenstation Hombroich

Da nicht alle Wiggies beim ersten Besuch am 18. Juni dabei sein konnten und von vielen eine Wiederholung gewünscht wurde, war es am Sonntag soweit. Vereinsmitglieder und Gäste trafen sich am Nachmittag beim Eingang zur Raketenstation in Hombroich. Da wir diesmal schon wussten wo der Garten und dessen etwas versteckter Eingang sind, konnte es sofort losgehen. Wie beim letzten Mal wurde wir von Evas Freundin Angela Waller begrüßt und durch und über das Labyrinth aus steinernen Wegen und fruchtbaren Beeten geführt.

Die hohe Mauer um den Klostergarten hält den dort häufig stark wehenden Wind verlässlich ab, sodass sowohl für die heimischen als auch für die vielen exotischen Kräuter und Pflanzen ein besonderes Klima entsteht. Wir konnten wieder einmal ausführlich und überaus informativ über die verschiedenen Arten und deren mögliche Anwendungen sprechen und natürlich alle Geschmacks- und Aromarichtungen direkt testen, z. B. köstliche Miniaturtomaten direkt vom Strauch, intensives Lakritzkraut oder gewöhnungsbedürftiges Essigkraut. Zwischen den vielen Pflanzen und Stauden befinden sich auch immer wieder einige Heilkräuter, teilweise mit Vergiftungspotential. Wer von uns hat schon einmal die in vielen Krimis und Schauergeschichten vorkommenden einen Stechäpfel oder Bilsenkraut in natura bewundern können?

Wer wollte, konnte zum Schluss reichlich frische Kräuter für die Küche zuhause mitnehmen. Für alle die diesmal nicht dabei sein konnten: Der Klostergartens ist immer wieder ein  Erlebnis, vor allem bei schönem Wetter wie bei diesem Besuch. Er ist noch geöffnet bis Anfang Oktober, jeweils am Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Der Eingang liegt etwas versteckt, man muss erst um die Mauern herum gehen, um die Tür zu finden.

Dann war bei schönstem Ausflugswetter mit idealen Temperaturen erstmal eine Stärkung erforderlich. Das schon bekannte Café Meisenkaiser konnte schon seit längerem nicht mehr geöffnet werden. Dafür gibt es jetzt Ersatz in Form eines kurzfristig neu errichteten Containers. Dort ist ein Kaffee-  und Kuchenstand eingerichtet und wir konnten uns mit Kaffee und leckerem Gebäck von einer bekannten Patisserie in der Düsseldorfer Carlstadt versorgen und alles in der angenehmen Nachmittagssonne genießen. Die frisch getankte Energie reichte dann noch für die Fotoausstellung im Siza-Pavillon und das Kirkeby-Feld mit den drei Kapellen.

Im Siza Pavillon war es die letzte Gelegenheit den ersten Teil der zweiteiligen Ausstellung der Sammlung Kahmen zu sehen. Der Kunsthistoriker und Sammler Volker Kahmen lebte und arbeitete im Rosa Haus auf der Insel Hombroich. Sein Grundlagenwerk „Fotografie als Kunst“ erschien 1973. Der Großteil seiner fotografischen Sammlung wurde 1984 vom Ghetty-Museum (Los Angeles) erworben, bis auf wenige Stücke, von denen er nicht bereit war, sich zu trennen. Sie bilden den Grundstock der Sammlung Khamen. Unter dem Thema Fotografische Inkunabeln aus der Sammlung Kahmen I+II wurden Höhepunkte der Fotografiegeschichte von der historischen Fotografie bis heute gezeigt, darunter auch fotografische Arbeiten bildender Künstler, die dieses Medium gelegentlich genutzt haben. Der zweite Teil startet dann am 9. September 2017.

Zehn Minuten entfernt auf dem Fußweg zwischen der Raketenstation und dem Museum Insel Hombroich liegt das Kirkeby-Feld mit den drei von dem Maler und Bildhauer Per Kirkeby konzipieren Backstein-Kapellen. Eine davon zeigt Werke von Kirkeby, in einer weiteren ist die beeindruckende Fotoinstallation Sonnenstand von Ursula Schulz-Dornberg zu sehen, in der dritten Kapelle die Ausstellung „Bruno Goller und Positionen zeitgenössischer Künstler“.

Zum Abschluss und fast schon als Abendessen, es war nämlich mittlerweile sechs Uhr, gab es sehr leckere gebackene Krabben und Bananenbrot von Ybanamie. Dazu von Eva Apfelwein aus Frankfurt – natürlich alkoholfrei wegen der Autofahrer.

Was wir nicht geschafft haben:  Einen der immer wieder lohnenswerten Abstecher in das Museum Insel Hombroich – einem echten Highlight der Region und zu allen Jahreszeiten ein besonderes Landschafts- und Kunsterlebnis, besonders aber jetzt mit der unvergleichlichen Spätsommer-aber-noch-nicht-Herbst-Stimmung.

Alle waren sich einig: Das war ein gelungener Nachmittag, mehr davon!

Weitere Links:
Traumpfade der Welt, Klostergarten Hombroich
LernCafé, Impressionen aus Hombroich

Picknick der Wiggies im Rheinpark

Bei trockenem Wetter mit vielen dunklen Wolken haben sich am Samstag sechzehn Wiggies für einige Stunden zum gemeinsamen Picknick getroffen. Wahrscheinlich weil alle Regenjacken und Schirme dabei hatten 😉 hat sich das Wetter gehalten und ist sogar von Stunde zu Stunde schöner geworden, bis nachher die Sonne so heftig schien und wir Schatten gesucht haben.

Jeder hat etwas zu essen und zu trinken mitgebracht, so dass wir ein abwechslungsreiches leckeres Buffet hatten. Uli hat uns dann noch mit einem mit einem Grill überrascht 🙂 Auch an Getränken war für jeden Geschmack etwas dabei.

Die Stimmung war locker und entspannt. Wir haben uns prima unterhalten. Es wurde Boccia und Federball gespielt. Einhellige Meinung von den Teilnehmern: „Das war spitze – unbedingt wiederholen!“

90 Kilometer Menschenkette von Tihange bis Aachen

Von Brigitte Müller

Das Ereignis ist zwar schon fast drei Wochen vorbei, das Thema ist aber immer noch aktuell und wird es wohl auch – hoffentlich! – noch lange bleiben! Deshalb hier ein Nachtrag zur Menschenketten-Aktion zwischen Tihange und Aachen, um die Thematik in unserem Bewusstsein wachzuhalten:
Eine Gruppe von Wanderfreunden, WIG-Mitgliedern und deren Freunden hatte sich am 26. Juni zusammengetan, um ihrem Widerstand gegen die derzeitige Atomenergie-Politik Ausdruck zu verleihen. Dabei ging es ihnen sowohl um die europäische Ausstiegspolitik im Allgemeinen als auch um die möglichst zeitnahe Abschaltung der maroden Atomreaktoren in Tihange und Doel in Belgien im Besonderen.

Es sollte eine neunzig Kilomerter lange Menschenkette gebildet werden. Und tatsächlich,  entgegen unseren anfänglichen Befürchtungen, trafen auf unserem Streckenabschnitt an der Maas nach und nach immer mehr Menschen ein. Zum festgelegten Zeitpunkt um 14.45 Uhr hätten wir fast eine doppelte Menschenkette bilden können, in unmittelbarer Nachbarschaft mit den vielen Belgiern, Franzosen, und Niederländern. Die Stimmung war,  dem Wetter entsprechend, locker und gelöst, trotz des bedrohlichen Anlasses.

Fast könnte man meinen, dass diese Aktion ein Beispiel dafür war, wie friedliche Demonstration geht, im Gegensatz zu den schrecklichen Ereignissen, die wir am vergangenen Wochenende in Hamburg erleben mussten. Hoffen wir, dass diese Form des friedlichen Protests bei den verantwortlichen Politikern ihre Wirkung nicht verfehlt und wir damit einen kleinen Beitrag zu deren entschiedenerem und schnellerem Handeln leisten konnten.

WIG e. V. beim Sommerfest im AWO-Seniorenzentrum am 7. Juli 2017

Auch in diesem Jahr erhielt die WiG wieder eine Einladung zum jährlichen Sommerfest des AWO-Seniorenzentrums „Ernst-Gnoß-Haus“ in der Metzer Straße. Da wir der Leitung des Hauses und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seit einigen Jahren eng verbunden sind, nahmen Marlene Utke und Wanda Friedrich die Einladung gern an. Sie brachten 150 € vom Vereinskonto mit, die sie Peter Herzog mit freundschaftlichen Grüßen als Spende für die Altenarbeit im Hause überreichten.

Foto: Danuta Duda

Zu einer Stippvisite fanden sich etwas später auch Karin Widera und Bärbel Weigel ein, so dass die unser Verein gut vertreten war. Die Verantwortlichen des Hauses hatten sich wie jedes Jahr viele Gedanken gemacht, um den Bewohnerinnen und Bewohnern und ihren Angehörigen einen abwechslungreichen Nachmittag mit einem bunten Programm zu bieten. Sowohl Herzhaftes wie Süßes stand auf dem Speiseplan und wurde auf Wunsch auch am Tisch serviert. Eine Clownin, eine Tanzanimateurin mit passender Musik brachten auch uns in Schwingung.

Nach einem kurzen Schauer gleich zu Beginn des Sommerfestes spielte auch Petrus mit und so wurde es wie immer ein gelungener Nachmittag. Ein besondere Dank gilt den vielen Mitarbeitern die dieses überhaupt erst möglich machen. Wir waren mittendrin, haben uns wohlgefühlt und die fürsorgliche Atmosphäre eines großen Teams für die Bewohnerinnen und Bewohner erlebt.

Besuch des Klostergartens auf der Raketenstation in Hombroich

Am 18. Juni haben Vereinsmitglieder und Gäste bei hochsommerlichen Temperaturen wieder einen Ausflug zur Raketenstation in Hombroich gemacht und gemeinsam den Klostergarten besucht. Nachdem alle Teilnehmer das etwas versteckt liegende und von zwei Metern hohen Mauern umgebene Areal gefunden hatten, begrüßte uns Angela Waller, die seit vielen Jahren den Klostergarten betreut. Sie startete mit der überaus interessanten Führung auf den labyrinthartigen Wegen entlang der Beetreihen mit den unterschiedlichsten Kräuter-, Obst und Gemüsesorten, die hier innerhalb der geschützten Mauern kultiviert werden.

Bild: Stiftung Insel Hombroich

Die gesamte Anlage folgt der Tradition alter Klostergärten. Die innere Ordnung geht zurück auf einen Holzschnitt von Matteo Silvaggi aus dem Jahr 1542: „Labyrinthus Mundani amoris (Labyrinth der Weltliebe)“. Wir konnten verschiedene Salatsorten und probieren und Kräuter erriechen. Der Garten ist nur zu bestimmten Zeiten zugänglich. Ernten dürfen dort nur die Mitarbeiter und Bewohner des Gästehauses, die einen Schlüssel haben.

Nach der Führung ging es bei großer Hitze weiter zum Café Meisenkaiser, das leider aufgrund technischer Probleme in der Küche geschlossen war. Da dies vorher bekannt war, wurde aus dem geplanten Cafébesuch kurzerhand ein Picknick mit mitgebrachtem Kaffee und selbstgebackenem Kuchen.

Für Interessierte: Der Klostergarten ist geöffnet von Mai bis Oktober, sonntags, 11 Uhr bis 17 Uhr. Eine Wiederholung des Ausfluges wäre beispielsweise am 20. August möglich. Dieser Sonntag wäre auch der letzte Tag, um die Fotoausstellung der Sammlung Kahmen im Siza Pavillon anzuschauen.

Weitere Links:
Traumpfade der Welt, Klostergarten Hombroich
LernCafé, Impressionen aus Hombroich

WIG-Infoabend am 31. Mai 2017 im Ernst-Gnoß-Haus

Das Interesse an unserem Verein und unserem Wohnprojekt ist nach wie vor groß. Deshalb fand am 31. Mai 2017 im Ernst-Gnoß-Haus in Derendorf wieder ein Neuentreffen statt für Menschen, die mehr über die WIG erfahren wollten.

Das Treffen startete mit einer Vorstellungsrunde. Die meisten der elf Gäste im Alter zwischen vierzig und siebzig wohnen in Derendorf und den angrenzenden Stadtteilen. Überwiegend Singles und Paare, aber auch der Vater einer Familie mit drei Kindern waren unter den gespannten Zuhörern. Auch bei Menschen, die neu nach Düsseldorf ziehen wollen, beispielsweise aus Wuppertal oder Frankfurt, ist die WIG offenbar attraktiv. Grund für das Interesse an der WIG sei der Wunsch nach einem Wohnumfeld mit guten sozialen Kontakten und einem verbindlichen Umgang, wo man sich gegenseitig kennt und bei Bedarf unterstützen kann, wobei jedoch Nähe und Distanz ausbalanciert sein sollten.

Nachdem Heide die Gäste begrüßt und den Abend „offiziell“ eröffnet hatte, gaben Linde und Karin einen ausführlichen Überblick über den Werdegang der WIG und den aktuellen Stand unseres Projektes. Dabei erhielten die Teilnehmer einen ersten Eindruck von den vielfältigen Vereinsaktivitäten. Dieser Eindruck wurde anschließend durch die anschauliche Präsentation von Brigitte mit vielen Bildern ergänzt. In der anschließenden Fragerunde konnten noch einzelne Aspekte vertieft werden. Einige zeigten Interesse an Eigentumswohnungen. Daher wurde betont, dass unserer Verein ein Mietwohnprojekt anstrebt. Wohnungsgrößen und Preise waren ebenso Diskussionsthema wie die Frage, ob und wie die Interessenten als neue WIG-Mitglieder bei der Wohnungsvergabe berücksichtigt werden.

In den Rückmeldungen lobten die Teilnehmer besonders den offenen und unkomplizierten Umgang miteinander. Dazu Roswitha: „Man merkt, dass der Abend von einem gut vorbereiteten und eingespielten Team mit viel Elan und Freude gestaltet wurde.“ Abschließend luden die Organisatoren die Interessierten zur Teilnahme weiteren Vereinsaktivitäten ein, z. B. zu Informationsabenden, gemeinsamen Ausflügen oder auch zur nächsten Mitgliederversammlung des Vereins. Besonders gefreut hat uns, dass Sabine, welche unseren Verein vor einigen Monaten kennengelernt hat, am selben Abend ihre Mitgliedschaft beantragt hat 🙂

Kontakt: Heide Höfmann-Rosenberger
Telefon 0211 49 93 78 oder Mail an hoefmann-rosenberger@t-online.de

WIG e. V. – Jahreshauptversammlung am 10. Mai 2017

Zum zweiten Mal nach der Vereinsgründung fand am 10. Mai 2017  im Ernst-Gnoß-Haus der AWO in Derendorf die Jahreshauptversammlung des Vereins „Wohnen in Gemeinschaft – Leben auf der Ulmer Höh´ e. V.“ (WIG) statt. Mit großer Freude stellte die Vereinsvorsitzende Marlene Utke den Jahresbericht 2016 vor und fasste das Vereinsjahr im Rückblick zusammen. Der Verein besitzt nach wie vor eine große Anziehungskraft, was sicher auch mit der Entwicklung unseres Mietwohnprojektes zu tun hat. Der Verein hat mittlerweile mehr als vierzig Mitglieder, von denen die meisten seit langem in Derendorf und in den angrenzenden Stadteilen Golzheim und Pempelfort leben.

Die Vereinsmitglieder bereiten sich bereits jetzt auf ein mögliches Zusammenleben vor. Barrierefreiheit und selbstbestimmtes Älterwerden im Quartier spielen dabei eine bedeutende Rolle. Bislang wurden alle thematischen und zielgerichteten Veranstaltungen selbst konzeptioniert und durchgeführt. Neben Mitgliederversammlungen und durch Arbeitsgruppen vorbereiteten Veranstaltungen gab es viele zusätzliche Treffen, Feste und Unternehmungen, wo sich jedes Mitglied einbringen konnte. So wurden gemeinsame Erlebnisse, persönliche Gespräche und ein besseres Kennenlernen gefördert. Wir sind offen und Gäste sind stets willkommen.

Die “WIG“ ist inzwischen ein Begriff. Wir sind in den Netzwerken der Stadtteile, dem Stadtbezirk 1 und in der Wohnprojekte-Szene sowie bei allen Wohnungspolitikern der Landeshauptstadt Düsseldorf gut bekannt. Mit unserer Webseite www.wig-duesseldorf.de präsentieren wir uns überregional.

Neben der Vorstellung des Jahresberichtes 2016 und der aktuellen Entwicklung des Vereins standen diesmal auch Wahlen des Vorstandes, der BeisitzerInnen und der KassenprüferInnen auf der Tagesordnung. Die bisherige Arbeit des Vorstandes wurde von den Mitgliedern sehr positiv bewertet und dementsprechend wurde der gesamte Vorstand von den Anwesenden einstimmig entlastet. Anita Franken-Khadraoui und Georg Szablowski standen aus persönlichen Gründen nicht wieder für die Wahlen zur Verfügung. Die zur Wahl stehenden Kandidaten und Kandidatinnen stellen sich den Mitgliedern vor der Wahl kurz vor. In den geschäftsführenden Vorstand wurden Marlene Utke, Ulrich Rosenberger und Robert Hanusch gewählt, als BeisitzerInnen wurden Brigitte Wanda Friedrich, Peter Baaken, Bärbel Weigel, Ulrich Meyer und Karin Widera gewählt. Rolf Klein und Georg Szablowski wurden als Kassenprüfer gewählt. Die konstituierende Vorstandssitzung ist für den 18. Mai geplant.